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Mille Miglia 2017 mit Kienle Automobiltechnik: 1.600 Kilometer Fahrspaß und Abenteuer
Mille Miglia 2017 mit Kienle Automobiltechnik: 1.600 Kilometer Fahrspaß und Abenteuer
Als Mille Miglia-Hauptsponsor konnte Kienle Automobiltechnik seinen Kunden auch in diesem Jahr wieder fünf Startplätze bei der legendären Italien-Rundfahrt für Oldtimer – und damit exklusive Fahrerlebnisse – anbieten.
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Bodenseeklinkik Dr. Mang

Historie

Am Anfang war die Garage

Die beruflichen Wurzeln lagen für Klaus Kienle - wo sollte es anders ein - in der Stuttgarter Mercedes-Benz Niederlassung. Dort hatte der hochmotivierte 14-Jährige 1962 seine Ausbildung begonnen und später als Leiter die Abteilung Sportwagen und Staatskarossen mit 85 Mitarbeiter geführt. Trotz eines verlockenden Angebots, Technischer Leiter der Stuttgarter Niederlassung zu werden, wagte Kienle gut zwanzig Jahre später den Schritt in die Selbständigkeit. Zunächst mit zwei Mechanikern in einer kleinen Baracke in Rutesheim. „Ich wollte meine handwerklichen Fähigkeiten anwenden, mit traditionellen Methoden und alter Meisterkunst faszinierende Technik wiederbeleben. Die damals technisch immer anspruchsvolleren, aber im Service anspruchsloseren Autos boten mir keine Herausforderungen“, begründet Kienle seine Entscheidung.

In der Klassiker-Szene sprach sich rasch herum, dass die kleine Kienle-Werkstatt, eine halbe Autostunde vom Mercedes-Benz Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim entfernt, perfekte Qualitätsarbeit bietet. Viele Aufträge und eine rasch wachsende Stammkundschaft übertrafen die Vorstellungen Kienles, der ursprünglich plante, ein bis zwei Autos pro Jahr einer gründlichen Restaurierung zu unterziehen. Die kleine Baracke platzte bald aus allen Nähten, und als 1985 in der Nachbarschaft ein großer Tuning-Betrieb seine Werkstatt mit repräsentativem Verkaufsraum verließ, mietete Kienle die Räumlichkeiten und beschäftigte noch im selben Jahr zehn Mitarbeiter.

Im Jahr 1989 wurde Kienle Automobiltechnik offizielle Club-Werkstatt des Mercedes-Benz 300 SL Club von Deutschland. Längst hatte Kienle ein gut funktionierendes Netzwerk für die Teile-Versorgung aufgebaut, indem er Neu- und Altteile kaufte, nachfertigen ließ, sie katalogisierte und lagerte. Kienle verfügte über ein so riesiges Ersatzteil-Lager für die 300er-Modelle, den 300 SL und die großen Nachkriegs-Achtzylinder (300 SEL 6.3, 450 SEL 6.9, 600), dass er sogar das Mercedes-Benz-Stammwerk mit raren Teile bediente. In den Jahren 1987 bis 1990 stieg die Mitarbeiterzahl des Rutesheimer Betriebes bis auf 25 – auch diese Adresse bot bald nicht mehr genügend Platz.

Bei Klaus Kienle reiften Pläne, ein eigenes Betriebsgebäude zu bauen. 1990 war es soweit: Kienle Automobiltechnik siedelte nach Heimerdingen bei Stuttgart um. Im Industriegebiet der kleinen Landgemeinde hatte Kienle ein ebenso zweckmäßiges wie repräsentatives Firmengebäude mit einer Nutzfläche von über 4.000 Quadratmeter bauen lassen. Einen eindrucksvollen Verkaufsraum mit großzügigem Kundenempfang, geräumige Werkstätten mit eigenem Karosseriebau, Motoren- und Mechanik-Werkstätten, eine eigene Sattlerei und ein riesiges Ersatzteillager beherbergt das in Stahlskelettbauweise erstellte Firmengebäude.

Das ständig wachsende Auftragsvolumen, der Zukauf von raren Ersatzteilen und das gesunde Wachstums des Fahrzeughandels ließ auch die Heimerdinger Räumlichkeiten an die Kapazitätsgrenze stoßen – im Jahr 2006 kaufte Kienle in direkter Nachbarschaft seines Betriebes weitere große Ausstellungs- und Ersatzteilhallen – insgesamt stehen dem Betrieb nunmehr 8.000 Quadratmeter and Werkstatt-, Lager- und Ausstellungsflächen.

In den ebenso zweckmäßigen wie hellen Werkstatträumen arbeiten derzeit 85 Mitarbeiter (inklusive 12 Auszubildende) daran, Mercedes-Benz-Klassiker zu neuem Leben zu erwecken. Rund 20 Vollrestaurierungen kann Kienle Automobiltechnik pro Jahr abschließen, viele große Reparaturaufträge stehen jährlich an, dazu kommen unzählige Service- und Wartungsarbeiten – und ein Teil der Werkstatt-Arbeit besteht in der Vorbereitung von Kundenautos für Rallye-Einsätze.

Trotz der fulminanten Entwicklung der ehemaligen kleinen Werkstatt zum florierenden mittelständischen Unternehmen blieb der Charakter von Kienle Automobiltechnik als bodenständiger Familienbetrieb mit höchstem Anspruch an das handwerkliche Können unverändert. Seine ältesten Söhne Marc und Alexander sorgen als Mit-Geschäftsführer schon jetzt dafür, dass die Tradition und Perfektion des Unternehmens Kienle Automobiltechnik fortgeschrieben wird. Unterstützt im täglichen Betriebsablauf werden sie von Jürgen Wernicke, einem langjährigen Freund von Klaus Kienle.

Für die Erhaltung seines außergewöhnlich hohen handwerklichen Qualitätsstandards sorgt Kienle auch bei Förderung des Techniker-Nachwuchses: Im Heimerdinger Betrieb werden derzeit 12 Auszubildende auf ihre künftige Arbeit als Mercedes-Benz Restaurierungs-Spezialisten vorbereit. In der Regel gehören die Kienle-Auszubildenden stets zu den Besten ihres Jahrgangs innerhalb der Handwerker-Innung.

Denn auch sie lassen sich von Daimlers Maxime leiten: „Das Beste oder Nichts“.

 
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